Stiftung

Die Paul und Mia Herzog Stiftung wurde als rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts im Januar 2003 ins Leben gerufen. Ihr Sitz ist in Düsseldorf-Oberbilk, auf der Emmastraße 20. Der Vorstand besteht aus  3 Mitgliedern mit Gemeinschaftsberechtigung.

Der Stiftungszweck ist die Beschaffung von Mitteln für Einrichtungen im Stadtteil Düsseldorf-Oberbilk, die selbst oder deren Trägerkörperschaften nach § 5Abs. 1 Nr. 9 KStG als steuerbegünstigt anerkannt sind, zur Verwendung zu deren steuerbegünstigten Zwecken der Kinder-, Jugend-, und Altenhilfe.

In den Mittelpunkt unserer Kinder- und Jugendförderung haben wir Bildung und Erziehung gerückt. Bildung macht stark und gibt einem die Freiheit sein Leben zu gestalten. Förderung in diesem Bereich ist also „Hilfe zur Selbsthilfe“. Neben der schulischen und beruflichen Qualifizierung halten wir jedoch auch die sportliche und musische Erziehung und Bildung für unverzichtbar. Hier werden wichtige Sozialkompetenzen trainiert und vermittelt, die vielen Kindern heute fehlen, die aber enorm wichtig sind für ein gutes Miteinander in der Gesellschaft, aber auch Beruf und Familie. Nicht alle Jugendlichen und Kinder haben das Glück behütet aufzuwachsen, Förderung und Anleitung zu erfahren, und dadurch einen optimalen Start in eine glückliche Zukunft zu erhalten.  Wir wollen gemeinnützige Projekte und Einrichtungen fördern, die dazu beitragen Lücken zu schließen,  und diesen Kindern und Jugendlichen ermöglichen den Weg in ein erfolgreiches, zufriedenes und gesellschaftlich anerkanntes Leben zu finden.

Bei der dritten Personengruppe, den Senioren, hat die Paul und Mia Herzog Stiftung das Wohlergehen und die Stärkung ihrer Position in der Gesellschaft in den Mittelpunkt gerückt. Leider gibt es viele Hinweise, dass eine immer größer werdenden Zahl von Senioren in ungewollter Isolation leben. Lebensqualität und Selbstbestimmtheit sind verloren gegangen. Dafür gibt es unterschiedliche Gründe – der Verlust von Teilen des sozialen Netzwerkes, Krankheit, Immobilität. Auch das Ausscheiden aus dem Berufsleben kann zum Problem werden. Für einige bedeutet das den Verlust von Tagesstruktur und/oder hinterlässt das Gefühl nicht mehr gebraucht zu werden. Eine ganz große Rolle spielt aber die desolate finanzielle Situation der meisten Senioren. Die Lebenshaltungskosten, besonders in den Städten, steigen überproportional zu den kleinen Durchschnittrenten und lassen keinerlei finanziellen Spielraum für die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben mehr. Für die meisten Senioren ist mittlerweile ein Theater- oder Kinobesuch, ein Restaurantbesuch, eine notwendige Anschaffung etc. unerschwinglich geworden. Wir möchten daher gemeinnützige Organisationen, Einrichtungen und Projekte unterstützen, die kostenlose oder kostengünstige Angebote unterbreiten, die allen Senioren die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben ermöglichen und Menschen zusammenbringt.

Organisation

– Rechtsform: Stiftung des bürgerlichen Rechts
– Vorstand: Sylvia P. Vits (Vorsitzende),  Thomas A. Vetter (Stellvertretender Vorsitzender),  Olaf  Schreuder
– Kuratorium: Norbert Winkels (Vorsitzender), Michael Schneider (Stellvertretender Vorsitzender), Michael Rasel